Herzrasen bei Stress
Stressbedingtes Herzrasen (Palpitationen) tritt auf, wenn das Herz in Belastungssituationen spürbar schneller oder unregelmäßig schlägt. Es ist meist harmlos, kann aber beunruhigend sein.
Wann sofort zum Arzt?
- •Brustschmerzen
- •Atemnot
- •Ohnmacht
- •Herzrasen über 150 Schläge/min in Ruhe
Medizinischer Hintergrund
Herzrasen bei Stress gehört zu den häufigen Beschwerden, mit denen Patienten in Deutschland ärztliche Hilfe aufsuchen. Allgemeine Beschwerden können verschiedene Organsysteme betreffen und erfordern häufig eine ganzheitliche Betrachtung durch den behandelnden Arzt.
Die Abklärung von herzrasen bei stress erfolgt in der Regel durch eine ausführliche Anamnese, bei der der Arzt Fragen zu Beginn, Dauer, Intensität und begleitenden Symptomen stellt. Je nach Verdachtsdiagnose können weitere Untersuchungen wie Laborwerte, bildgebende Verfahren oder Funktionsdiagnostik erforderlich sein. Bei vielen Beschwerdebildern kann die telemedizinische Ersteinschätzung bereits eine Orientierung bieten und unnötige Wartezeiten auf einen Facharzttermin verkürzen.
Wenn herzrasen bei stress wiederholt oder chronisch auftreten, ist eine systematische ärztliche Abklärung besonders wichtig. Führen Sie idealerweise ein Beschwerdetagebuch, in dem Sie Zeitpunkt, Auslöser, Dauer und Intensität notieren. Dies erleichtert dem Arzt die Einordnung und beschleunigt den Diagnoseprozess.
Mögliche Ursachen
- •Stress und Angst
- •Koffein oder Nikotin
- •Schlafmangel
- •Schilddrüsenüberfunktion
- •Panikattacken
Was Sie selbst tun können
- Tiefe Atemübungen
- Koffein reduzieren
- Regelmäßige Entspannung
- Ausreichend Schlaf
- Nikotin und Alkohol meiden
Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
- Bei häufigem Auftreten
- Bei begleitender Atemnot oder Brustschmerzen
- Bei Ohnmachtsgefühl
- Wenn das Herzrasen in Ruhe auftritt
Passende Behandlungen
* Die Eignung für eine telemedizinische Behandlung wird individuell durch einen Arzt geprüft.
Häufige Fragen zu Herzrasen bei Stress
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Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an einen Arzt.
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