Schnarchen
Schnarchen entsteht durch Vibrationen der erschlafften Rachenmuskulatur. Es kann harmlos sein oder auf eine Schlafapnoe hinweisen.
Wann sofort zum Arzt?
- •Beobachtete Atemaussetzer
- •Extreme Tagesmüdigkeit
- •Einschlafen am Tag
Medizinischer Hintergrund
Schnarchen gehört zu den häufigen Beschwerden, mit denen Patienten in Deutschland ärztliche Hilfe aufsuchen. Allgemeine Beschwerden können verschiedene Organsysteme betreffen und erfordern häufig eine ganzheitliche Betrachtung durch den behandelnden Arzt.
Die Abklärung von schnarchen erfolgt in der Regel durch eine ausführliche Anamnese, bei der der Arzt Fragen zu Beginn, Dauer, Intensität und begleitenden Symptomen stellt. Je nach Verdachtsdiagnose können weitere Untersuchungen wie Laborwerte, bildgebende Verfahren oder Funktionsdiagnostik erforderlich sein. Bei vielen Beschwerdebildern kann die telemedizinische Ersteinschätzung bereits eine Orientierung bieten und unnötige Wartezeiten auf einen Facharzttermin verkürzen.
Wenn schnarchen wiederholt oder chronisch auftreten, ist eine systematische ärztliche Abklärung besonders wichtig. Führen Sie idealerweise ein Beschwerdetagebuch, in dem Sie Zeitpunkt, Auslöser, Dauer und Intensität notieren. Dies erleichtert dem Arzt die Einordnung und beschleunigt den Diagnoseprozess.
Mögliche Ursachen
- •Übergewicht
- •Alkohol am Abend
- •Rückenlage
- •Verstopfte Nase
- •Schlafapnoe
Was Sie selbst tun können
- Seitenlage beim Schlafen
- Alkohol abends meiden
- Übergewicht reduzieren
- Nasenspray bei Schnupfen
- Kopfteil des Bettes leicht erhöhen
Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
- Bei beobachteten Atemaussetzern
- Bei starker Tagesmüdigkeit
- Bei morgendlichen Kopfschmerzen
- Bei Bluthochdruck
Passende Behandlungen
* Die Eignung für eine telemedizinische Behandlung wird individuell durch einen Arzt geprüft.
Häufige Fragen zu Schnarchen
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Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an einen Arzt.
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