Chronische Verstopfung
Chronische Verstopfung (Obstipation) liegt vor, wenn der Stuhlgang über längere Zeit erschwert, selten oder unvollständig ist.
Wann sofort zum Arzt?
- •Blut im Stuhl
- •Starker Gewichtsverlust
- •Erbrechen bei Verstopfung
Medizinischer Hintergrund
Chronische Verstopfung gehört zu den häufigen Beschwerden, mit denen Patienten in Deutschland ärztliche Hilfe aufsuchen. Beschwerden im Bauchbereich können vielfältige Ursachen haben – von harmlosen funktionellen Störungen bis hin zu behandlungsbedürftigen Erkrankungen. Eine genaue Abklärung ist daher wichtig.
Die Abklärung von chronische verstopfung erfolgt in der Regel durch eine ausführliche Anamnese, bei der der Arzt Fragen zu Beginn, Dauer, Intensität und begleitenden Symptomen stellt. Je nach Verdachtsdiagnose können weitere Untersuchungen wie Laborwerte, bildgebende Verfahren oder Funktionsdiagnostik erforderlich sein. Bei vielen Beschwerdebildern kann die telemedizinische Ersteinschätzung bereits eine Orientierung bieten und unnötige Wartezeiten auf einen Facharzttermin verkürzen.
Wenn chronische verstopfung wiederholt oder chronisch auftreten, ist eine systematische ärztliche Abklärung besonders wichtig. Führen Sie idealerweise ein Beschwerdetagebuch, in dem Sie Zeitpunkt, Auslöser, Dauer und Intensität notieren. Dies erleichtert dem Arzt die Einordnung und beschleunigt den Diagnoseprozess.
Mögliche Ursachen
- •Ballaststoffarme Ernährung
- •Flüssigkeitsmangel
- •Bewegungsmangel
- •Medikamente
- •Reizdarmsyndrom
Was Sie selbst tun können
- Mehr Ballaststoffe essen
- Viel trinken
- Regelmäßige Bewegung
- Stuhlgang nicht unterdrücken
- Morgens ein Glas warmes Wasser trinken
Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
- Bei plötzlicher Veränderung der Stuhlgewohnheiten
- Bei Blut im Stuhl
- Bei starken Bauchschmerzen
- Bei ungewolltem Gewichtsverlust
Passende Behandlungen
* Die Eignung für eine telemedizinische Behandlung wird individuell durch einen Arzt geprüft.
Häufige Fragen zu Chronische Verstopfung
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Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an einen Arzt.
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